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Amsterdam! Rotterdam! Ampelmann!

January 9th, 2011 · No Comments

Auf dem Hauptbahnhof der Hauptstadt gibt es dieses schäbige Cafe, sinngemäss übersetzt „1. Klasse“.
Man findet sich hier in einer beinah lebenden Kitschfabrik wieder, grüne Wände abgesetzt mit goldenen Borten, an der Wand die 3 typischen Vorabendkrimi-Accessoires: Wanduhren, untertitelt mit New York, Amsterdam, Tokyo, eine hässliche Gipsbüste eines noch viel hässlicheren Lockenkopfes, angsteinflössend grosse Palmen und Kerzenständer, die dunkelbraun getäfelte Wand hinter der Theke beherbergt die vermutlich grösste Porzellanvase, die ich jemals gesehen habe.

Ganz links auf der Theke selbst steht ein Konstrukt aus Holzstreben, einem neon-orangefarbenem Plastikrahmen sowie quietschbunten Stofffetzen, bewohnt und bekackt von einem 50-jährigen, demnächst sicher federlosen, Papagei.

Dieses kleine Königreich der Geschmacklosigkeit wird mit schwitzender Hand regiert von den heiligen 4 Pinguinen der gottlosen, abendländischen Barzunft. Allesamt strahlen sie das volle Programm bestehend aus Professionalität, Arroganz und Unlust aus. Sehr zufrieden erscheinen sie einem allemal nicht. Aber wer wäre schon zufrieden, wenn er in dieser absurden Umgebung Hamburger und Halbgefrorenes verkaufen müsste?
Ich tu dem Arsch mal einen Gefallen und bestelle ein Bier. Duvel, 8%. Belgische Braukunst erster Kanone. Keine Gnade, Böddi.

„Duvel, Duvel, Duvel.“

Dreimal musste ich das jetzt sagen. Entweder liegt’s an meiner beschissenen holländischen Aussprache oder der Bekloppte wollte sich `nen kleinen Scherz erlauben. Naja, jetzt steht’s jedenfalls hier. Sind übrigens 8,5%. Ordnung muss sein. Keine Gnade. Sagt Keli auch immer. Der Barkeeper aus dem Buch, was ich grad lese. Schade, dass der grad nicht hier ist. Würde etwas Leben in den Schuppen hier bringen.

Gleich kommt der Herr Mewes vorbei um mich mit nach Rotterdam zu nehmen. Für’s Wochenende. Bissel Kultur kieken, Kunst und so. Vielleicht auch den Techno-Hafen bei Nacht. Und was sich eben sonst ergibt. Prost.

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Latte-Paw

March 25th, 2010 · 2 Comments

This is how they do it @ Vapiano in Amsterdam, right around the corner from the office. And yes, the thumb seems missing. I’ll ask next time. On the other hand (paw), I never attended a bear-anatomy class. Anyone?

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today is a good day

March 25th, 2010 · No Comments

Why? I’m not exactly sure yet, gut tells me it is though. These guys below were standing in front of the window recently, the little fountain-sprayer seems to really enjoy himself splashing in the waves (they’re really small I must admit, in fact, I think there aren’t really any waves…). I’m still wondering about the purpose.

Is he cleaning the air from pollution? According to this map it would be a pretty good idea.

Next in line is this fellow here, the German cruise vessel “AIDA something-something”.

1st image shows her returning from, what I believe was, her maiden voyage:

Since it’s the 2nd visit of this bootje I dedicate a bit more screen space to her (this was some 2 weeks ago, the sharp observer will notice the opposite driving direction):

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My dentist is discriminating me

September 20th, 2009 · No Comments

I took this picture last week when I went to see my dentist. I realized that all these parking spaces were reserved for handicapped drivers.

discrimination

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Frau Antje und Herr Mustermann

September 17th, 2009 · No Comments

Aus dem Buch von Dik Linthout mit gleichnamigem Titel (Zitat von Peter Knorr auf Seite 8):

“Früher, als die Holländer ihr Land noch nicht verließen, aus Angst, sie könnten einem bösen Berg begegnen oder von einer giftigen Lawine gebissen werden, galten sie als scheue Fabelwesen, die zentaurenhaft – halb Mensch, halb Fahrrad – durch die Dünen glitten und sich mit Klingelzeichen verständigten. Später erhoben sie ihre chronische Halskrankheit zur Landessprache und krächzen seither zum Klingeln.”

Heel erg bedankt, Meneer van den Broek!

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