This is how they do it @ Vapiano in Amsterdam, right around the corner from the office. And yes, the thumb seems missing. I’ll ask next time. On the other hand (paw), I never attended a bear-anatomy class. Anyone?
Latte-Paw
March 25th, 2010 · 2 Comments
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today is a good day
March 25th, 2010 · No Comments
Why? I’m not exactly sure yet, gut tells me it is though. These guys below were standing in front of the window recently, the little fountain-sprayer seems to really enjoy himself splashing in the waves (they’re really small I must admit, in fact, I think there aren’t really any waves…). I’m still wondering about the purpose.
Is he cleaning the air from pollution? According to this map it would be a pretty good idea.
Next in line is this fellow here, the German cruise vessel “AIDA something-something”.
1st image shows her returning from, what I believe was, her maiden voyage:
Since it’s the 2nd visit of this bootje I dedicate a bit more screen space to her (this was some 2 weeks ago, the sharp observer will notice the opposite driving direction):
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Bonjour, je m’appelle Fruitsalad!
March 7th, 2010 · No Comments
While mother sun shines down on the earth and all balconies populating it, Mademoiselle Fruitsalad relaxes on a cozy plate, slightly elevated off the ground.
The first tan of the year.
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My happy fridge
March 6th, 2010 · No Comments
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I love you, food!
March 6th, 2010 · No Comments
Sometimes food shopping without having eaten anything before ends in fantasizing about making the greatest soup / stew / warm-steaming-something the world has ever seen. Regarding this habit I was told the other day that I was sooo German.
Thanks, I know. We Germans love our food that needs to cook for 5 hours and smells so godly that even the neighbor’s cats would come to check in. If only they could summit my balcony…
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Herr Tennert geht ab auf Papier (Cafe Lauterbach, so gg. 1998)
March 5th, 2010 · No Comments
Bedienung bitte!
- Was heisst Bedienung?
- Das sind die Leute, die dich bedienen. Oder die mit dem kurzen Rock.
- Wieso kurzer Rock? Haben alle Bedienungen kurze Röcke?
- Natürlich nicht.
- Aber ich habe doch einen Rock erspäht.
- Ziemlich spät. Wahrscheinlich ein Bedienrock.
- Aber du bist doch nicht im Puff. Wieso heissen die Bedienung?
- Ich würde sagen, wenn sie Bedienung heissen, haben sie etwas vom Rotlichtmilieu.
Ich will was und bekomme es. Und ich bezahle auch. Ich muss. Wie im Puff.
- Bekommst du hier alles, was du willst?
- Gazetten, Zuckerkuchen, Rotwein, schwarzen Kaffee, Sturmsäcke, ach nein, Windbeutel.
- Aber im Puff bekommst du keine Windbeutel.
- Aber einen geblasen. Windbeutel heisst ja nicht umsonst Windbeutel. Dazu muss es Wind geben. Und damit Wind kommt, muss geblasen werden.
- Dann frag doch die Bedienung, ob sie bläst. Aber frag vorher nach dem Preis.
- Nein, das brauche ich nicht. Das ist hier ganz nobel. Es gibt Karten. Dort steht drin: 1 Windbeutel, 2cl DM 3,50.-.
- Aber für den Preis kannst du doch nicht erwarten, das du einen geblasen bekommst.
- Wieso denn nicht? Die Masse macht’s. Und hier sind viele, die bedient werden wollen. Der Preis wird über die Masse abgerechnet. Je mehr Leute Windbeutel wollen, desto tiefer sinkt der Preis. Und der Kopf der Bedienung.
- Hast du sie schon gefragt?
- Nein. Ich habe ihr zugeblinzelt.
- Aber wie soll sie nun daraus erkennen, dass du einen Windbeutel möchtest?
- Wenn man geil guckt muss man doch annehmen, dass die Hure weiss was man will. Warst du schon mal in einem Puff?
- Nein.
- Dann weißt du sicherlich nicht, dass du der Bedienung erzählen musst, was dich gut bedient.
- Soll ich jetzt alle meine intimen Phantasien auf den Tisch legen?
- Nein. Aber vielleicht erstmal dein Geld.
- Also 3,50.
- Meinst Du.
- Wieso nicht, dafür bekomme ich einen Windbeutel.
- Nur in einem Café.
- Woher?
- Bitte?
- Woher weiss ich, dass ich in einem Café bin? Nur weil draussen dran steht: Café? Vielleicht ist ja Café die Abkürzung von Caterina die Fee.
- Nein. Schau dich doch mal um und erzähl mir, was du siehst.
- Ein kurzer Rock, rasierte Beine, Schlagsahne, süsse Früchtchen, Portemonnaies, alte Männer, Alkohol zum locker machen, gedämpftes Licht, Spiegel, grosse Flaschen für die Extravaganz, Liebeskugeln, automatische Kondome, Bäder, Sitzecken, Nussecken und noch ein Mann. Also auch ein Etablissement für Männer. Vielleicht für die vom andern Ufer.
- Aber ich sehe gar kein Rot.
- Vielleicht ist das ja ein Puff für Grüne. Also Anfänger.
- Wieso?
- Na die CDU ist doch nicht mehr. Die SPD ist doch nicht umsonst so rot.. voller Scham und Reglement.
- Wir schweifen vom Thema ab!
- Wieso?
- Rot ist nun mal die Farbe der Liebe.
- Wieso ist es dann grün in deinem Etablissement?
- Das ist ein eindeutiges Zeichen für Anfänger. Deshalb auch nur 3,50. Jeder weiss hier Bescheid. Hier kann ich einen einlochen ohne rot zu werden.
- Woher willst du wissen, dass die Bedienungen sich einer regelmässigen Gesundheitsüberprüfung unterziehen, und du dir nicht den grünen Star holst? Ich merke schon, dass ich blind werde, wenn ich ihren Rock sehe.
- Gibt es denn nichts anderes, was du an ihr toll findest?
- Was heisst toll? Kommt das von Tollhaus?
- Was heisst Tollhaus?
- Übersetzt auch Freudenhaus.
- Empfindest du etwa Freude, wenn du hier sitzt?
- Ja.
- Na dann ist ja gut. Vom KGB ist auch jemand hier. Ist bestimmt der Zuhälter.
- Ist das der, der zuhält, wenn ich einloche?
- Nein, das ist der, der die Mädels im Griff hält.
- Wieso heisst er dann nicht Griffhalter?
- Nein, den nennt man Portier.
- Also nennt man den Zuhälter auch Portier oder Türsteher.
- Nein, jede Branche hat spezifische Berufsbezeichnungen. Hure heisst übersetzt Bedienung. Und Bedienung heisst Hure. Es wird auch gesagt: „Hure, die Rechnung bitte!“ – „Das macht 3,50.“ – „Ach war das geil! Mir ist ganz grün vor Augen.“
- Vor Augen?
- Das ist eben so in einem 3,50 – Etablissement. Es schauen auch andere zu.
- Aber soll ich dir was sagen, das macht mich noch geiler. Hier geh ich öfter hin, bis zur nächsten Wahl!
- Vielleicht bin ich dann nicht mehr so grün. Also, küss die Beutel!
- Auf Wiederblasen!
- Ciao!
- Tschüss
- Das sind die Leute, die dich bedienen. Oder die mit dem kurzen Rock.
- Wieso kurzer Rock? Haben alle Bedienungen kurze Röcke?
- Natürlich nicht.
- Aber ich habe doch einen Rock erspäht.
- Ziemlich spät. Wahrscheinlich ein Bedienrock.
- Aber du bist doch nicht im Puff. Wieso heissen die Bedienung?
- Ich würde sagen, wenn sie Bedienung heissen, haben sie etwas vom Rotlichtmilieu.
Ich will was und bekomme es. Und ich bezahle auch. Ich muss. Wie im Puff.
- Bekommst du hier alles, was du willst?
- Gazetten, Zuckerkuchen, Rotwein, schwarzen Kaffee, Sturmsäcke, ach nein, Windbeutel.
- Aber im Puff bekommst du keine Windbeutel.
- Aber einen geblasen. Windbeutel heisst ja nicht umsonst Windbeutel. Dazu muss es Wind geben. Und damit Wind kommt, muss geblasen werden.
- Dann frag doch die Bedienung, ob sie bläst. Aber frag vorher nach dem Preis.
- Nein, das brauche ich nicht. Das ist hier ganz nobel. Es gibt Karten. Dort steht drin: 1 Windbeutel 2cl DM 3,50.-.
- Aber für den Preis kannst du doch nicht erwarten, das du einen geblasen bekommst.
- Wieso denn nicht? Die Masse macht’s. Und hier sind viele, die bedient werden wollen. Der Preis wird über die Masse abgerechnet. Je mehr Leute Windbeutel wollen, desto tiefer sinkt der Preis. Und der Kopf der Bedienung.
- Hast du sie schon gefragt?
- Nein. Ich habe ihr zugeblinzelt.
- Aber wie soll sie nun daraus erkennen, dass du einen Windbeutel möchtest?
- Wenn man geil guckt muss man doch annehmen, dass die Hure weiss man will. Warst du schon mal in einem Puff?
- Nein.
- Dann weißt du sicherlich nicht, dass du der Bedienung erzählen musst, was dich gut bedient.
- Soll ich jetzt alle meine intimen Phantasien auf den Tisch legen?
- Nein. Aber vielleicht erstmal dein Geld
- Also 3,50.
- Meinst Du.
- Wieso nicht, dafür bekomme ich einen Windbeutel.
- Nur in einem Café.
- Woher?
- Bitte?
- Woher weiss ich, dass ich in einem Café bin? Nur weil draussen dran steht: Café? Vielleicht ist ja Café die Abkürzung von Caterina die Fee.
- Nein. Schau dich doch mal um und erzähl mir, was du siehst.
- Ein kurzer Rock, rasierte Beine, Schlagsahne, süsse Früchtchen, Portemonnaies, alte Männer, Alkohol zum locker machen, gedämpftes Licht, Spiegel, grosse Flaschen für die Extravaganz, Liebeskugeln, automatische Kondome, Bäder, Sitzecken, Nussecken und noch ein Mann. Also auch ein Etablissement für Männer. Vielleicht für die vom andern Ufer.
- Aber ich sehe gar kein rot.
- Vielleicht ist das ja ein Puff für Grüne. Also Anfänger.
- Wieso?
- Na die CDU ist doch nicht mehr. Die SPD ist doch nicht umsonst so rot.. voller Scham und Reglement.
- Wir schweifen vom Thema ab!
- Wieso?
- Rot ist nun mal die Farbe der Liebe.
- Wieso ist es dann grün in deinem Etablissement?
- Das ist ein eindeutiges Zeichen für Anfänger. Deshalb auch nur 3,50. Jeder weiss hier Bescheid. Hier kann ich einen einlochen ohne rot zu werden.
- Woher willst du wissen, dass die Bedienungen sich einer regelmässigen Gesundheitsüberprüfung unterziehen, und du dir nicht den grünen Star holst? Ich merke schon, dass ich blind werde, wenn ich ihren Rock sehe.
- Gibt es denn nichts anderes, was du an ihr toll findest?
- Was heisst toll? Kommt das von Tollhaus?
- Was heisst Tollhaus?
- Übersetzt auch Freudenhaus.
- Empfindest du etwa Freude, wenn du hier sitzt?
- Ja.
- Na dann ist ja gut. Vom KGB ist auch jemand hier. Ist bestimmt der Zuhälter.
- Ist das der, der zuhält, wenn ich einloche?
- Nein, das ist der, der die Mädels im Griff hält.
- Wieso heisst er dann nicht Griffhalter?
- Nein, den nennt man Portier.
- Also nennt man den Zuhälter auch Portier oder Türsteher.
- Nein, jede Branche hat spezifische Berufsbezeichnungen. Hure heisst übersetzt Bedienung. Und Bedienung heisst Hure. Es wird auch gesagt: „Hure, die Rechnung bitte!“ – „Das macht 3,50.“ – „Ach war das geil! Mir ist ganz grün vor Augen.“
- Vor Augen?
- Das ist eben so in einem 3,50 – Etablissement. Es schauen auch andere zu.
- Aber soll ich dir was sagen, das macht mich noch geiler. Hier geh ich öfter hin, bis zur nächsten Wahl!
- Vielleicht bin ich dann nicht mehr so grün. Also, küss die Beutel!
- Auf Wiederblasen!
- Ciao!
- Tschüss.
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Fryhling in der Stadt
March 5th, 2010 · No Comments
Ich liebe dieses Leben und sein monotones Flimmerrauschen am Spätnachmittag, dem Gezwitscher und Geträller, das irgendwie immer hinter einem ist, dem geschäftigen Treiben der spärlich behaarten , schwitzenden Passanten, dem Unaufhörlichen, immer lauter werdenden Gebrumme der frisierten Fahrzeuge.
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Letzter Artikel in der Schulzeitung, so gg. 1998? (man korrigiere mich wenn die Zeit nicht hinhaut.. das Gedaechtnis tut’s nicht mehr so wirklich)
March 5th, 2010 · No Comments
Erster und Letzter
Gerade noch unter der Dusche, von der Trockenhaube heil zurück und jetzt schon wieder medial tätig, der
Tatendrang Puftas kennt keine irdischen Grenzen. Keine? Fast keine. Denn ein Bildungsstättchen leistet immernoch erbitterten Widerstand. Diese in Eintracht und Alltagstrott schwimmenden zwei Betonbunker (Und trotzten sie auch Wind und Wetter, das Drama wurde nur noch fetter!) des Wissens werde ich nun, nicht gerade unter Tränen, jedoch auch nicht ganz ohne Wehmut, hinter mir, beziehungsweise verlassen.
Haben die folgenden Zeilen Sinn?-Ja. Wollte Dirk, dass ich das mache?-Nein. Habe ich da was vertauscht?
Als der gute D. erfuhr, dass ich demnächst meinen Wohnsitz in der Bundeshauptstadt haben werde, kam er prompt zu mir gerannt und meinte, ich könne doch noch einige Lobhudeleien auf diese Schule preisen! Meine tröstende Antwort war positiv. Für mich. Negativ für ihn. Denn das, was hier kommt, entbehrt jeder logischen Denkweise. Es repräsentiert die verseucht-abstrusen Phantasien eines Gymnasiumsschülers am Rande des emotionalen Holocausts, verwirrt von der Denkweise einer ganzen Generation.
Sechs lange Jahre sind ins Land gegangen (Oh mein Gott! Wirklich SECHS Jahre!), Jahre die mich irgendwie schon geprägt haben, dass möchte ich nicht leugnen. Denn schließlich hat auch krankes Gedankengut seine Ursprünge. Doch dass die nun gerade hier sind, daran trage ich keine Schuld. Denn als es damals, zu meiner Internierung oder Einschulung oder wie das heißt, diese “Aufnahmegespräche”(allein dieses böse Wörtchen ist schon doktrinär genug) stattfanden, war ich gar nicht anwesend. Vielleicht war das ja auch alles nur ein Irrtum, und ich sollte überhaupt nicht zur Schule! Wär ich doch bloss dagewesen und hätte Schlimmeres verhindert!
Zurückblickend kann ich aber sagen, dass es alles in allem – rein materialistisch gesehen – ganz nett war.
Soll heißen: abgefahrene Terror-Klassenfahrten (Gruss an alle, die wissen, wo Velka Upa und Blossin liegen!), exzessiver Drogengenuß auf dem Schulhof (Gruss an das Lehrpersonaaaal, das nie und nimmermals gewusst hat, wo che, David und Pufta gelegen haben!), GROSSE LIEBE (geht niemanden was an, wer auf wem gelegen hat..) und natürlich: The best Kantine ever after (Ich empfehle Kaffee mit etwas Magenschoner. So gut, danach liegt niemand mehr!).
Jaja, war mitunter recht spassig. Nazi-Alki-Prolli-Treffen auf’m Schulhof, Bombenalarm, Russisch Roulette in der Turnhalle (Rien ne va plus, der Krankenwagen ist gleich da!), Schüler mit glasig-roten Augen, total tolle Schülerkonzerte (Jörgi, wir wissen wo dein Auto steht!) und natürlich nicht zu vergessen, der allzu mitreissende Unterricht der Menschen, die sich mit fortschreitendem Alter leider viel zu selten Gedanken über einen Berufswechsel machen.
Zu erwähnen die Lesestunde des Deutsch-Basiskurses Klasse 12: Stunde beginnt, Schüler soll sich Gedicht
aussuchen, zum Ende der Stunde ausdrucksvoll den interessierten Mitherumhängern vortragen. Oh! Das ist aber Schade! Stunde (45 Minuten!) vorbei, niemand vorgelesen, aber ein großes Dankeschön an den Erzieher.. äh.. Lehrer, der es dank seiner, ihm die Kindheit raubenden Ausbildung, wieder einmal geschafft hat, die ungebildete Meute eine geschlagene dreiviertel Stunde zu beschäftigen. Oder zu unterrichten, wie man im Volksmund predigt.
Bei diesem Beispiel soll es auch bleiben, ansonsten bekommt mein Bekannter, der zur Zeit seinen Zivilzwangsdienst auf der psychiatrischen im Krankenhaus macht, wieder überhöhte Lehrerneuzugänge.
So. Genug gehetzt.
Was ich an dieser Schule immer vermißt habe war die Institution einer/s Schulsozialarbeiters/in. Aber dafür hat sicher wieder irgendwo das liebe Geld gefehlt, weil sich die Kommunalpolitiker komischerweise in letzter Zeit wieder vermehrt Putzfrauen zulegen. Ein Eheberater wäre da sicher angebrachter.
An dieser Bildungseinrichtung jedoch, bin ich auch einigen Menschen zu Dank vepflichtet. Manchen sicher unerwartet, andere haben offenbar mit schweissgetränkten Händen drauf gehofft.
Angefangen bei den Lehrern erwähne ich, meine leider nicht mehr unterrichende, damalige Klassenlehrerin Frau Kublik. Gerade wir zwei hatten immer den grössten Spass miteinander, nicht nur bei Klassenfahrten, sondern auch davor. Danach meistens nie.
Fortfahren in der Ahnengalerie der Nicht-Mehr-Lehrer möchte ich mit Herrn Charamsa. Ab und zu habe ich ihn in letzter Zeit in der Stadt gesehen, und ich glaube, dass es ihm sehr schlecht geht. Ich und noch ein paar andere, wir haben ihn damals schon als Englischlehrer gemocht, wollten ihm eigentlich noch zu seiner Pensionierung oder Rente gratulieren, doch der gute Mann lag zu damaliger Zeit im Krankenhaus, und da Doc Friedemann meinte, man solle ihn doch nicht besuchen, haben wir es dann gelassen.
Also ich werde ihn weiterhin schätzen, was immer er gerade macht, denn er hat, glaube ich,stets mit Überzeugung unterrichtet, was man nicht von jeder Lehrkraft behaupten kann. Ich jedenfalls empfand das so.
Ein weiteres Dankeschön an die liebe Frau Böhme, sie war die erste unterrichtende Person nach meiner Mutter, die meine Gedanken irgendwie verstanden hat aber gleichzeitig auch die literarische Kritik nicht zu kurz kommen lassen hat. Ich denke, sie weiss was ich meine.
All die anderen Lehrer, die ich noch miterlebt habe, sind mir immer zu sehr Lehrer gewesen, zu theoretisch, zu schizophren.
Schüler gab es auch ein paar, die mich vielleicht beeindruckten oder beeinflussten, Spass hatten wir sicher immer (vermehrten Dank im Nachhinein).
An allererster Stelle steht: don_che_bass. Leider mit dem letzten Jahrgang abgehauen, aber immer geil gewesen (s.o.). Ob Musik machen oder hören, Pilze oder nicht, JEDENFALLS immer auf der Seite von Sambasa. Ich erinnere an Sessions und Exzesse im Zwischenbau V oder an die Exkrementschleuder im Holiday Inn mit harten Frühstücksbrötchen und Fredl von MARIAN (“Kennst Du Mich?”), lustige Schulkonzerte mit Jörg und Anne (Janis J. ist noch nicht tot!) und an die endlosen Weberei-Duelle Afro vs. Smartie usw.
Nummer 2 in der Hitliste der Unvergessenen ist Marc Godau alias Gadau oder der mysteriöse Herr Godan.
Mit ihm hatte ich meine erste Band, manchen vielleicht noch bekannt als die Suckers (aus Cottbus, AUS Cottbus!), doch danach kam der Aufstieg (hohoho) zu Peak Bantam (hahaha). Naja. Ein düsteres Kapitel in meiner Biographie.
Marc jedenfalls, blieb mir immer treu (bis er Peggy kennengelernt hat..), wir waren kurzum die beiden ekelhaftesten Schüler, die man sich als Lehrer überhaupt denken kann. Spastische Anfälle incl. Gesabber
sind in der Hinsicht relativ aussagefähig.
David ein kurzes Dankeschön für die verpeilten Abende in meiner bescheidenen 2-Raum-Wohnung, ich vermisse sie schon jetzt!
An den Schluss dieser Aufzählung und gleichzeitig dieses ganzen Schriebs setze ich jemanden, der auch in meinem zukünftigen Domizil in Berlin immer einen Schlafplatz bei mir und einen anderen Platz in meinem Kopf behalten wird. Die Rede ist von keiner anderen, als von Alex. Genauer gesagt, Alexandra Mietusch, jetzt noch 11. Klasse an dieser Schule. Ihr verdanke ich meinen seit einem Jahr ununterbrochenen Schreibwahn, manch schlaflose Nacht, viel Kopfschmerz und all das andere, was zu einer beendeten Beziehung gehört. Danke aber auch für die schönen Stunden zu zweit, irgendwie fehlen sie mir sehr…
Viel Spass euch allen weiterhin in Cottbus, ich verzieh’ mich zum Ende des Monats und hoffe trotzdem, noch viele Male wieder nach old-cb-town kommen zu können. Wer haben will Adress, darf machen bloss kein Stress, soll kommen nur zu mir, ich schreib’s dann auf Papier.
Letzte Werbung: Meine liebsten Orte in dieser Stadt, wo ich dann leider nur noch selten sein kann:
Marie23 (Danke für die Schachabende mit Ronny und Milchkaffee!), Café Zelig (Danke für Alexandra!),
café gelb (Jeden Do DJ’s night, Dank an Markus für die musikalische Untermalung und überhaupt sehr, sehr viel bunter Alkohol!), das HdW (Marienkäfer, Jazzter Groove & Maa’s Tourvision), Chekov (unoptimal location, Jazzgeburtstag!) & Strombad (alter RA2PAZ3- und Fraputo- Proberaum!), Resi (Du, Du, Du!) und zu guter Letzt:
da rooms (Danke und Ciao an alle und jeden, die Zwanziger-Jahre-Party und das Jazz Thing waren großartig!).
Letzte Grüsse: Ben&Dave (alte Schweden), Frieder (Der Checker), Eisi (mein Mithäftling), Otti (Punk is dead), Franzi K. (Gruss an Majo), Manja (Basketball ist nicht zum riechen da), Peggy&Marc (aus Cottbus, AUS Cottbus!), Katja (mit Hippie-Freund), Maria F. (viel Spass in DK), mein Englisch-Kurs (Can we give up?), mein Deutsch-Kurs (schön weiterlesen), Uta Z. (und Schwester), Roman (halt’s Maul!), Frau Slawowa (mit Magenschoner), Gross A (Krankenpfleger No.I), DaKs (über den Beats von Co Flow), Caterina (Popina), Thomas S. (und Bruder), che&anna (doschzonkplöttelkrüttel!), RA2PAZ3 CRU CB (once upon a rhyme), K’mostKost’nOst’n (Beelzefix&Prickleprick), OwO-PosseCB (MC A-Flow, Dieta, Long John Chrome, April), DJ MAA@HdW (see ya @ gelb), G-Force (@ Caddish CB), Space-D (666), Tennemann (dein Wort in Gottes Ohr), meine Mama (ich weiss, wo du wohnst), Christoph P. (Danke für die Versorgung), Ronny&Christiane (hab euch lieb), Frank&Tobi (FraputoJazzTrio), Alex (ohne dich)
Don’t forget the letztes Schulkonzert am 25. Januar!
Bis bald, ich wünsch euch Frieden und gute Fahrt!
Pufta
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Weihnachten
March 5th, 2010 · No Comments
Der Mensch,
in der biologischen Anthropologie das höchstentwickelte Säugetier in der besonderen Familie der Klasse der Primaten als Gattung Homo, gliedert sich in verschiedene Rassen und zeichnet sich vor allen Säugetieren durch aufrechten Gang, Rückbildung der Instinkte bei verstärkter Ausbildung des Großhirns, Sprache, Vernunft und individuelle Ausformung von Bewußtsein, Willen und Geist aus.
Jedes Jahr zu einer bestimmten Zeit, meist gegen Ende der jeweiligen, geht die Hetzjagd von vorn los. Dem Männchen, seines Zeichens schwer adventsgeschädigt, wird von dem ihn unterdrückenden Weibchen suggeriert, es solle doch seiner Aufgabe Folge leisten, den gemeinsamen Bau durch das Aufstellen eines sogenannten <<Weihnachtsbaums>> optisch dahingehend aufzuwerten, indem es einen möglichst großen und dicht geästeten Tannebaum oder ein vergleichbares Modell, im heimischen Domizil mittels einer eigens angefertigten Tannebaumhalterung fixieren muß.
Zu diesem Gewächs noch einige Bemerkungen:
-der Tannebaum, eine Gattung der Kieferngewächse, ist ein gemeiner Nadelbaum mit Nadeln. Das heißt, er ist nicht mit ordinären Blättern bekleidet, sondern mit konischen, spitz zulaufenden, bei Nadelhölzern überwiegenden, Nadeln. Nicht zu verwechseln mit einem in Europa verwendeten Werkzeug zum Nähen, Häkeln, Stricken oder Sticken.
-ein oft vorkommender Typus des Tannebaums zur Weihnachtszeit ist die Weißtanne:
Wenn sie der Muße genügend hat, erreicht sie eine nicht zu unterschätzende Höhe von knapp 40 Metern, wobei das Kronennadelwerk weitaus öfter von Vögeln frequentiert wird als der untere Stammbereich der Pflanze, da dieser vornehmlich licht als dicht ist.
Nach der fixen Fixierung des Tannebaums in der Tannebaumhalterung, was nur eine der unzähligen Aufgaben des weitaus intelligenteren Männchens darstellt, macht sich das körperlich und geistig unterlegene Weibchen daran, den Weihnachstannebaum zu massakr… dekorieren. Zu diesem Zwecke haben die Weibchen auf der ganzen Welt etwas, nicht für jeden nachvollziehbar aber dennoch erstaunliches geleistet: Es kam ihnen der hierbei nicht zu bewertende Gedanke, alles mit goldig-roten Glitzerglasmurmeln zu verunstal.. verschönern. Von diesem beeindruckenden Spektakel lassen sich besonders die benachbarten Weibchen anlocken, was meist zu endlosen Disputen über Lichterketten oder Räucherstäbchen, mit oder ohne halluzinogener Nebenwirkung, führt.
Was der namentlichen Festtagsstimmung nur im seltensten Falle einen Abbruch tut.
Einige berauschte Artvertreter behaupten sogar, nach dem Inhalieren der Räucherstäbchen sei ihnen der Heilige Geist erschienen. Nur trug dieser in jedem Falle eine rote Kutte, bisher nur bekannt in der Ausführung Beige, doch dann vom KuKluxKlan, weiterhin soll diese Gestalt keinerlei Kenntnis von Bartschneideapparaten besitzen, eine unverständliche Lingua zueigen haben und darüber hinaus eine stets und ständig rote Nase, was eindeutig auf den ungebremsten Alkoholgenuß schließen lassen sollte.
Also nichts weiter als das Phantasiegebilde sogenannter Junkies in Form von einem Spät-68er mit Alkoholproblem und Rassenhass. Einigen vielleicht besser bekannt als Weihnachtsmann, der mit bürgerlichem Namen Sandra Klaus heißt und Transvestit ist.
Danke für ihre Aufmerksamkeit.
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Kirchentag
March 5th, 2010 · No Comments
<<Reisebericht eines Noerglers>> oder
<<Warum man den Leib Christi nicht ungestraft in warme Milch tunken darf>>
Aller Laster Anfang ist ein Kritikpunkt (oder eine Stossstange mit drei s): Haetten sich die befischten Kreuztraeger fuer Ihren Jahrtausendkonvent nicht ne andere Farbe anstelle von orange aussuchen koennen? Einen Wahl- oder besser Zwangshollaender wirft es arktisch kalte Schauer ueber Ruecken und oberen Gesaessteil, knapp 700tausend, also die in-etwa-Bevoelkerungszahl ganz Amsterdams (mit Vororten), „der Herr gibt’s, der Herr nimmt’s“, „schaerfer, zackig, Amen“-Sager in Urdeutsch-romanischen Staedten wie Koeln preisen und peacen sehen zu duerfen. Und ich sage bewusst duerfen. Koennen, muessen oder wollen haben nicht mehr in die Zeile gepasst und sind beleidigt Bier trinken gegangen. mit der gross- und kleinschreibung und den dritten fall.
Ich haette dann aber schon gern einen dieser wahnsinnig feschen, orangefarbenen Schals gehabt. Hatten die da alle um’n Hals gewickelt. Also jeder fuer sich, ich nehme nicht an, gegenseitig. Das muss man sich in etwa so vorstellen, wie mit all denjenigen, die noch 23 Jahre nach dem Hurricane-Festival-Besuch mit den bekloppten bunten Armbaendern rumlaufen. Nur mit dem Unterschied, dass man die Armbander nicht waschen kann. Hoffentlich stellt sich jetzt der/die eine oder andere mal vor, welch olfaktorisches Jahrtausendevent eine Nasenprobe des Armbandes seines Bekannten waer. Tusch!
Denjenigen, welchen die Bilder von brennenden Flaggen unseres ehemals grossen Bruders aus dem von selbigem besetzen Irak noch gut im Gedaechtnis sind wird in etwa vorschweben, welcher feurigen Bestimmung ich diesen meinen leider nicht erhaltenen weil nicht energisch genug drum bemuehten Schal zugefuehrt haette. Wenn man doch nur wuesste, ob’s jetzt Dederon, Popeline oder Baumwolle gewesen waer… Zuendel, zuendel… Aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit darf daran geglaubt werden, dass man fuer einwandfrei allergiefreies Textilium gesorgt hat. Man ist ja schliesslich eine der groessten Weltglaubensgemeinschaften. Glauben ist da wie Kruppstahl. Deutsche Qualitaetsware eben.
Darf man eigentlich heutzutage in der breiten Oeffentlichkeit ueber die Kirche herziehen? Dass das Horst-Wessel-Lied nicht mehr in der Mode ist hab ich ja mittlerweile verstanden. Ist halt nicht mehr gesellschaftsfaehig. Zumindest in der deutschen Gesellschaft. Selbst durchgestrichene Hakenkreuze gelten ja schon als verfassungsfeindlich (Symbolik ist alles, meine Damen und Herren). In Amerika wiederum sieht’s da ganz anders aus. Liebe Eltern, dort koennen sie ihre Kinder noch zum BdM oder in die Hitler-Jugend schicken, eine Karriere als Praesident eines Landes Ihrer Wahl ist im Preis mit inbegriffen. Schnell buchen, solange die Schlange noch nicht komplett bis um den Erdball reicht.
Beim Thema klerikale Tiraden jedoch fehlt mir irgendwie die Kenntnis ueber die allgemeine Akzeptanz innerhalb des Poebels. Und das war voellig wertfrei. Deutsch sowie amerikanisch. Gut, vielleicht kommt man in die Hoelle, schlimmer als Lauchhammer wird’s schon nicht werden.
Amen.
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